Golfen auf Sylt ist ein besonderes Erlebnis. Im Sommer entfaltet die Insel einen ganz besonderen Geruch, der durch die Heidelandschaft und ihre drei charakteristische Heidearten entsteht. Dies sind die Krähenbeere (Blütezeit im April-Mai), die Glockenheide (Blütezeit ab Juli) und die Besenheide (Blütezeit ab Ende August). Derzeit kannst du auf viel Golfplätzen deinem Hobby nachgehen und der Insel ganz nah sein.

Welche Golfplätze gibt es auf Sylt?

Sylt ist ein beliebtes Ziel für Golfliebhaber und bietet mehrere hochwertige Golfplätze. Hier sind die wichtigsten Golfplätze auf der Insel:

  1. Golf-Club Sylt e.V.:
    • Lage: In Wenningstedt
    • Beschreibung: Dieser 18-Loch-Platz bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Dünen, Heideflächen und Biotopen. Der Platz ist anspruchsvoll und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Nordsee.
  2. Marine-Golf-Club Sylt e.V.:
    • Lage: In Tinnum
    • Beschreibung: Ebenfalls ein 18-Loch-Platz, der sich durch sein flaches Gelände auszeichnet. Dieser Platz ist besonders windanfällig, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Er ist bekannt für seine gut gepflegten Fairways und Greens.
  3. Golfclub Budersand Sylt:
    • Lage: In Hörnum
    • Beschreibung: Ein 18-Loch-Links-Course, der als einer der besten Golfplätze Deutschlands gilt. Der Platz ist in eine atemberaubende Dünenlandschaft eingebettet und bietet ein authentisches Links-Golf-Erlebnis.
  4. Golf-Club Morsum auf Sylt e.V.:
    • Lage: In Morsum
    • Beschreibung: Dieser 9-Loch-Platz ist ideal für eine schnelle Runde Golf. Die Anlage liegt in einer ruhigen Umgebung und ist weniger windanfällig als die anderen Plätze auf Sylt. Hier wird besonderer Wert auf die Pflege der natürlichen Umgebung gelegt.

Jeder dieser Golfplätze hat seinen eigenen Charakter und bietet unterschiedliche Herausforderungen, sodass sowohl Anfänger als auch erfahrene Golfer auf Sylt auf ihre Kosten kommen.

Was braucht man, um auf einem Golfplatz spielen zu dürfen?

Um auf einem Golfplatz spielen zu dürfen, benötigt man in der Regel die folgenden Dinge:

  1. Mitgliedschaft oder Greenfee:
    • Mitgliedschaft: Viele Golfplätze setzen eine Mitgliedschaft im jeweiligen Club voraus. Diese Mitgliedschaft kann entweder lokal oder überregional sein.
    • Greenfee: Für Nicht-Mitglieder besteht häufig die Möglichkeit, eine Gebühr (Greenfee) zu zahlen, um den Platz für eine Runde zu nutzen. Die Höhe der Greenfee variiert je nach Platz und Tageszeit.
  2. Platzreife (Golf Handicap):
    • Platzreife: In Deutschland und vielen anderen Ländern wird die sogenannte Platzreife verlangt. Diese bescheinigt, dass der Spieler die Grundregeln und Etikette des Golfsports beherrscht. Sie wird nach einem entsprechenden Kurs und einer Prüfung verliehen.
    • Handicap-Nachweis: Fortgeschrittene Golfer benötigen häufig einen Nachweis ihres Handicaps. Dies zeigt, dass sie ein bestimmtes Spielniveau erreicht haben.
  3. Ausrüstung:
    • Golfschläger: Ein Set bestehend aus verschiedenen Schlägern (Driver, Eisen, Putter etc.).
    • Golfbälle: Ausreichend Bälle für eine Runde, da es leicht passieren kann, dass Bälle verloren gehen.
    • Golftasche: Zum Transport der Schläger und anderer Ausrüstung.
    • Golfhandschuhe: Verbessern den Griff und verhindern Blasenbildung.
    • Golfbekleidung: Geeignete und oft auch den Clubregeln entsprechende Kleidung (z.B. Poloshirt, lange Hosen oder Golfröcke, Golfschuhe mit Softspikes).
  4. Etikette und Regeln:
    • Golfregeln: Grundkenntnisse der Golfregeln sind wichtig, um fair und korrekt zu spielen.
    • Etikette: Respektvolles Verhalten auf dem Platz, z.B. nicht laut sprechen, nicht auf fremden Ball treten, Divots zurücklegen und Bunkerspuren beseitigen.
  5. Reservierung:
    • Tee Time: In vielen Clubs ist es notwendig, eine Startzeit (Tee Time) zu reservieren. Dies kann telefonisch oder online geschehen.

Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, steht einer Runde Golf auf einem Golfplatz nichts mehr im Wege.

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